Sunday

20th Aug 2017

Investigation

Fight Club: Russische Spione suchen EU-Rekruten

  • Systema-Kurs in den USA: Der Kampfsport lehrt Techniken von russischen Spezialeinheiten (Photo: Sean Gerety)

Sicherheitsexperten warnen, dass russische Geheimdienste Kampfsportvereine nutzen, um potenzielle Unruhestifter in Deutschland und anderen EU-Ländern anzuwerben.

Laut den Experten ist die Anzahl der Vereine höher als bisher bekannt und die "Schläferzellen" könnten vor den bevorstehenden Wahlen in Deutschland gewalttätige Provokationen durchführen.

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  • Chmelnizki: "Sie organisieren kampfbereite Schläferzellen" (Photo: Sean Gerety)

Die Warnungen kommen angesichts von Bedenken von in der EU lebenden russischen Staatsfeinden, dass sie für ihr Tuen zu Schaden kommen könnten.

Die Kampfsportvereine, die eine Kampfkunst namens "Systema" lehren, haben laut dem in Berlin lebenden Experten für russische Spionage, Dmitrij Chmelnizki, alle "direkte oder indirekte" Verbindungen zu dem russischen Militärgeheimdienst GRU oder dem Inlandsgeheimdienst FSB.

Chmelnizki sagt, dass der GRU diese Vereine auf die gleiche Weise benutzt um Agenten im Westen zu rekrutieren, wie er es früher getan hat, als er während des Kalten Krieges Standorte in der ehemaligen DDR unterhielt.

Die Nachforschungen Chmelnizkis ergaben, dass es 63 Systema Vereine in Deutschland gibt und Dutzende weitere in anderen EU-Staaten, den westlichen Balkanstaaten und Nordamerika.

Viele der Vereine prahlen öffentlich damit, dass sie Verbindungen zu russischen Spezialeinheiten hätten und benutzen Abzeichen des GRU und des FSB, wie zum Beispiel Bilder von Fledermäusen oder dem heiligen Georg.

"Ich hoffe, dass nichts von dem ein Geheimnis für die deutschen Behörden ist", so Chmelnizki.

Der 63-jährige Akademiker flüchtete 1987 aus Russland in das damalige Westdeutschland nachdem er für Forschungsarbeiten zum KGB, wie der FSB damals hieß, vor Gericht gestellt worden war.

Er nutze für seine Nachforschungen zu den Systema Vereinen öffentlich zugängliche Quellen im Internet. Ferner arbeitete er mit dem ehemaligen Offizier des GRU, Viktor Suvorov, zusammen, der während des Kalten Krieges im schweizerischen Genf stationiert war, bevor er nach Großbritannien übersiedelte.

Chmelnizki erklärte gegenüber EUobserver, dass basierend auf der Annahme von "durchschnittlich drei bis fünf Agenten pro Trainingsgruppe", die 63 Vereine in Deutschland 315 Rekruten in der fünfte Kolonne des GRU zählen könnten.

Gemäß der Doktrin des GRU könnten diese Agenten dazu verwendet werden, um Ziele wie Militärstandorte oder Zivilflughäfen anzugreifen, sollte Krieg mit der Nato ausbrechen. Es könnte ihnen aber auch befohlen werden "allgemeinen Terror im Rücken des Feindes" oder "eine Atmosphäre des Verdachts, der Unsicherheit und der Angst" in der Bevölkerung eines feindlichen Landes während Friedenszeiten zu erzeugen.

"Sie organisieren kampfbereite Schläferzellen", sagte Chmelnizki.

Mit Blick auf die im September stattfindenden Wahlen in Deutschland, sagte er, dass russische Agenten versuchen könnten, eine Welle von rassistischer Gewalt vor den Wahlen anzustiften. "Sie könnten dazu verwendet werden, um die Lage zu destabilisieren, zum Beispiel durch die Ausübung von Gewalt bei gegen die Regierung gerichtete Demonstrationen oder durch das Werfen von Molotowcocktails auf eine Moschee oder ein Flüchtlingsheim", sagte er.

Er sagte, dass die Systema-Wolf-Schulen von "besonderem Interesse" seien, da sie sich in Europa "sehr schnell" ausbreiten.

In nur sieben Jahren hat die Schule Niederlassungen in Deutschland, Griechenland, Italien, der Schweiz, Serbien und Ungarn eröffnet und einen deutschen Verband der Nachtwölfe, einer russischen Motorradgang, deren Anführer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin befreundet ist, ins Leben gerufen.

Chmelnizki sagte, dass die Systema RMA Schule auch interessant sei, da es so scheint als ob sie gezielt Rekruten aus Teilen der deutschen Sicherheitsdienste anwerbe.

Er bemerkte, dass zum Beispiel fünf Absolventen des Vereins in Bonn Teil einer deutschen Polizeispezialeinheit seien.

Chmelnizki sagte, er wollte seine Meinung sagen, da er sich unsicher fühle und das die Öffentlichkeit dazu beitragen könnte ihn zu beschützen.

"Bisher habe ich noch keine eindeutigen Bedrohungen erhalten, aber ich weiß, mit wem ich es zu tun habe", sagte er gegenüber EUobserver.

"Der GRU fühlt sich heutzutage im vereinten Deutschland genauso zu Hause wie früher in der ehemaligen UdSSR", sagte er.

Eine frühere Recherche von dem deutschen Journalisten Boris Reitschuster, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, ergab ebenfalls, dass der GRU die Systema-Vereine benutze, um Agenten zu rekrutieren.

Die Recherche zitierte den geheimen Bericht eines westlichen Geheimdienstes, der besagt, dass der GRU 250 bis 300 Agenten in Deutschland rekrutiert habe und dass der ausländische Geheimdienst darüber verwundert sei, dass die deutschen Behörden nichts getan hätten, um dies zu unterbinden.

Ein frühere Reportage von der deutschen Zeitschrift Focus berichtete, dass es in 30 deutschen Städten Systema-Vereine gäbe die Verbindungen zum GRU hätten und dass der deutsche Inlandsgeheimdienst BfV diese als ein Sicherheitsrisiko betrachte.

Ein aktueller Dokumentarfilm des deutschen Fernsehsenders ZDF warnte ferner vor tschetschenischen Agenten.

Der Film zitierte einen hochrangigen Offizier des FSB, der seinen Dienst im Jahr 2008 quittierte und der sagte, dass der FSB in der russischen Provinz Tschetschenien Kampfsportvereine dazu benutzte, um Männer zu rekrutieren, die später als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland geschickt wurden.

Den tschetschenischen "Schläfern" könnte in der Zukunft "jedwede Art von Befehl gegeben" werden, sagte der FSB Offizier, der darum bat anonym zu bleiben.

EUobserver kontaktierte die größte Systema Schule, Systema Ryabko, für einen Kommentar zu den Berichten von Chmelnizki und Reitschuster.

In einer E-Mail aus dem Büro in dem kanadischen Toronto, die nicht den Namen des Antwortenden nannte, hieß es: "Die Vorwürfe, die sie gehört haben, sind das Ergebnis von Jemand mit einer bösartigen Phantasie und sind völlig falsch."

Deutsche Wahlen

Vor dem Hintergrund der in vier Monaten stattfindenden Wahlen in Deutschland, wird dem GRU bereits vorgeworfen, dass er versuche das Ergebnis der Wahlen zu beeinflussen indem er deutsche Bundestagsabgeordnete gehackt habe.

"Wir verstehen dies als eine von Russland aus gesteuerte Kampagne", sagte der Präsident des BfV, Hans-Georg Massen, am 5. Mai auf einer Konferenz in Potsdam.

"Ob sie es tun [das gehackte Material zu verwenden] oder nicht, ist eine politische Entscheidung ..., die, wie ich annehme, im Kreml getroffen wird", sagte er.

Allerdings lehnten es die deutschen Geheimdienste und die Polizei ab EUobserver gegenüber Auskunft zu geben, ob sie der Meinung sind, dass die russischen Geheimdienste sowohl eine physische als auch digitale Bedrohung darstellen.

"Wir geben unsere Sicherheitskonzepte nicht bekannt", sagte ein Berliner Polizeisprecher.

Der Russlandexperte, Stefan Meister, sagte, dass die russischen Geheimdienste Deutschland im Rahmen einer breiter angelegten Kampagne gegen die EU ins Visier nehmen würden, aber dass es unwahrscheinlich sei, dass der Kreml über Propaganda und Operationen im Internet hinausgehe.

Meister von der deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, einem in Berlin ansässigen Think-Tank, sagte EUobserver, dass der russische Generalstab und die Geheimdienste erstmals nach den gegen Putin gerichteten Protesten 2011 und 2012 darüber diskutierten, wie dem westliche Einfluss entgegengewirkt werden könne.

Er sagte, dass Putin, der ein ehemaliger Direktor des FSB ist, sich durch den Westen "angegriffen" fühle, welchen der russische Präsident für die Organisation der Demonstrationen verantwortlich machte.

"Der Kreml diskutierte darüber, wie man zurückschlagen könnte, wie man unsere Gesellschaften beeinflussen könnte, wie man die öffentliche Debatte manipulieren könnte, wie man Schwächen der EU ausnutzen könnte, um die EU auszuschalten", so Meister.

Er sagte, dass Deutschland ein "Ziel" sei, da es die EU-Sanktionen gegen Russland unterstützt und da es für die wirtschaftliche und politische Stabilität der EU von entscheidender Bedeutung ist.

Meister, der in dem Dokumentarfilm des ZDF zu Wort kam, fügte hinzu, dass es "Spekulationen" in deutschen "Expertenkreisen" darüber gebe, dass entweder Putin oder Ramzan Kadyrow, der Gouverneur von Tschetschenien, tschetschenische Agenten benutzen könnte, um "die muslimische Gemeinschaft in Europa zu beeinflussen und sie bei der Organisation von terroristischen Angriffen zu unterstützen".

Aber er schränkt ein: "Das ist nicht die Art und Weise, wie die russischen Sicherheitskräfte arbeiten. Sie wollen das [deutsche] System schwächen, seine Schwächen aufzeigen, aber sie wollen keinen Putsch organisieren."

Es gab "Panik und Überschätzung" in Bezug auf das, "zu was die Russen fähig waren", sagte er.

Jedoch wiedersprach dem ein anderer Russlandexperte.

Eerik-Niiles Kross, der als Chef des estnischen Geheimdienstes Kapo von 1995 bis 2000 russische Spione jagte, sagte, dass eine im vergangenen Jahr stattgefundene, gegen die Regierung gerichtete Demonstration in Berlin, "die Kennzeichen" eines "Spezialeinsatzes" des russischen Geheimdienstes trug, der zum Ziel hatte die deutsche Politik zu beeinflussen.

Der internationale Konvent der Russlanddeutschen, eine in Berlin beheimatete Gruppe, die abstreitet Verbindungen zum Kreml zu unterhalten, brachte am 23 Januar vergangenen Jahres 700 Männer und Frauen vor dem Sitz der Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Straße.

Die Gruppe rief über Facebook anti-muslimische und neonazistische Extremisten auf sich ihnen anzuschließen.

Sie hielten eine Demonstration ab, die in Verbindung mit einer vom Kreml unterstützten Propagandakampagne stand, die falsche Vorwürfe verbreitete, dass Migranten ein russisches Mädchen vergewaltigt hätten.

'Systematisch, aggressiv'

Außerhalb von Deutschland zeigte Chmelnizkis Untersuchung, dass die mit dem GRU und dem FSB verknüpften Kampfsportvereine sich auch anderswo in Europa schnell ausgebreitet haben.

Er sagte, dass es neun Systema Schulen geben würde, deren Gründer "alle Offiziere des GRU oder des KGB-FSB" waren und deren "intensive" ausländische Expansion in den vergangenen 10 Jahren "keine sichtbare natürliche Erklärung" hätte.

Ihre Expansion sah aus wie eine "gut durchdachte, groß angelegte Operation von den Geheimdiensten mit einer schlagkräftigen staatlichen Finanzierung", sagte er.

Die Systema Ryabko Schule zum Beispiel unterhält Niederlassungen in Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und dem Vereinigte Königreich.

Die Systema Siberian Cossack Schule hat Schüler in Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Großbritannien.

Eine andere Systema Schule, die mit Vadim Starov verbunden ist, den Chmelnizki als "einen Offizier des GRU, der nur formell pensioniert ist" beschrieb, hatte Niederlassungen in Griechenland, Italien und Zypern, und war die "krasseste" in ihrer Verwendung von Abzeichen und Mottos des GRU, so Chmelnizki.

Kross, der ehemalige Chef des estnischen Kapos, sagte, dass die Behörden in der EU der physischen Bedrohungen durch die russischen Geheimdienste größere Aufmerksamkeit schenken sollten.

Kross merkte an, dass Offiziere des GRU vor kurzem einer Neonazi-Gruppe in Ungarn, die Nationale Front Ungarns, und ähnlichen Gruppen in der Slowakei, die Slowakischen Wehrpflichtigen und die Slowakische Wiedergeburtsbewegung, Kampftraining gegeben hatten.

Ferner sagte er, dass der GRU im vergangen Jahr versucht habe einen gewalttätigen Anti-Nato Putsch in Montenegro zu inszenieren.

Mit Blick auf die vom GRU angeblich durchgeführten Cyber-Angriffe auf deutsche Wahlen, sagte er, dass Spezialeinsätze von Natur aus "aggressiver" und "gefährlicher" seien.

"Ein Cyber-Angriff kann viel Schaden verursachen, aber diese [Spezialeinsätze] erfordern die Entsendung eines Teams von verdeckten Agenten in ein Zielland", sagte er.

"Russlands jüngste Verwendung von Spezialeinsätzen in Europa scheint mehr als nur eine Liste von zufälligen Vorfällen zu sein. Es gibt eine systematische Zunahme und nicht nur in den westlichen Balkanstaaten, sondern auch im übrigen Europa ", so Kross.

Mark Galeotti, ein britischer Russlandexperte, sagte gegenüber EUobserver, dass russische Geheimdienste manchmal Einsätze in Europa an russische Banden des organisierten Verbrechens auslagere, um ihre Machenschaften zu verbergen.

"Es gibt Hinweise darauf, dass manchmal einige russische Banden des organisierten Verbrechens von den russischen Geheimdiensten beauftragt werden, um bestimmte Taten durchzuführen", sagte er.

Galeotti vom Prager Institut für Internationale Beziehungen, schrieb ferner in einem Bericht im April, dass die russischen Kriminellen in Deutschland bisher "banale" Aufgaben für russische Spione ausgeführt hätten, wie "einfache Überwachung" oder das Überbringen von "Materialien oder Botschaften".

Er sagte, dass der GRU und der FSB die russische Mafia dazu nutzen würden, "um Betriebsmittel aufzubringen, die für aktive politische Maßnahmen [Bestechungsgelder] in Europa verwendet würden, die keine russischen 'Fingerabdrücke' aufwiesen".

Mit Verweis auf das Kampftraining des GRU in Ungarn und dem angeblich vom GRU inszenierten Putsch in Montenegro, sagte er, dass die Mafia auch als fünfte Kolonne des Kremls in Europa dabei helfen könne, schwere Angriffe durchzuführen, wenn Feindseligkeiten ausbrechen würden.

"Von besonderem Nutzen für den Kreml" sind die "Kapazitäten [der russischen Mafia] ..., um Waffen und militärische Ausrüstung" in die EU "zu schmuggeln", sagte Galeotti.

Putins Liste

Chmelnizki war nicht der einzige in Europa lebende Feind von Putin, der sich nicht durch die Grenze der EU oder der Nato beschützt fühlt.

Egmont Koch, der den Dokumentarfilm des ZDF über die tschetschenischen Agenten drehte, sagte gegenüber EUobserver, dass der ehemalige Offizier des FSB mit dem er sprach, anonym bleiben wolle, da er Repressalien befürchte.

Eine Liste, der angeblich vom Kreml in jüngerer Zeit im Westen befohlenen Morde umfasst unter anderem Alexander Litvinenko, einem Überläufer des FSB, der im Jahr 2006 in Großbritannien vergiftet wurde, und Alexander Peripilichny, ein Anti-FSB Whistleblower, der plötzlich im Jahr 2012 in Großbritannien starb.

Die plötzlichen Todesfälle von zwei deutschen hochrangigen Abgeordneten für die Beziehungen zu Russland – Andreas Schockenhoff und Philipp Mißfelder – im Jahr 2014 und 2015 riefen ebenfalls Verschwörungstheorien hervor.

Meister, vom deutschen Think Tank, sagte EUobserver, dass er Mißfelder kannte und dass der Abgeordnete in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung gewesen sei, aber er sagte, dass einige seiner Mitarbeiter glauben würden, dass die beiden Todesfälle "nicht normal sein könnten".

Michail Chodorkowski, ein ehemaliger russischer Erdöloligarch, der sich mit Putin zerstritt und nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis nach Großbritannien floh, sagte dieser Webseite gegenüber ebenfalls, dass die Staaten der EU, der physischen Bedrohung durch russische Geheimdienste größere Beachtung beimessen sollten.

Er fügte hinzu, indem er wiederholte, was Galeotti bereits gesagt hatte, dass wenn das russische Regime ihn töten wollte, sie dafür wahrscheinlich tschetschenische Verbrecher in Österreich engagieren würden.

Chodorkowski sagte, dass die russischen Geheimdienste eine Liste von Menschen in Europa hätten "deren Tod für Putin und seinen Kreis eine angenehme Sache wäre".

"Die Liste ist nicht so kurz. Es sind auch nicht Hunderte von Menschen, aber selbst wenn nur 10 Leute getötet würden, dann würde dies alle anderen nachdenken lassen", sagte er und bezog sich dabei auf die Einschüchterung von Putins Gegnern im Westen.

"Der Westen hörte vor etwa 30 Jahren [als UdSSR fiel] auf über russische Sondereinsätze nachzudenken, aber es muss diese Bedrohung heute anders verstehen und betrachten", so Chodorkowski.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch veröffentlicht.

This article was originally published in English.

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